I see the path enfolding...

Warum schreibe ich das? ICh weiß es nciht. Es scheint eine bessere Methode zu sein als Nachts wach zu liegen und meinen inneren Stimmen zu lauschen. Mich von einer Seite zur anderen zu werfen und doch zu keinem Ergebnis zu kommen. Something's not right and something's just....tromenting me, killing me from the inside.
 
Ich sehe langsam den Weg vor mir, sehe wohin er mich führt, Stück für Stück. Warum sehe ich ihn?

Vielelicht um mich selber zu finden, vielelicht um ein Schicksal zu erfüllen oder einfach nur um dem Gefühl in meinem Inneren zu entfliehen, dieses Gefühl das mich auseinanderreißt, mich nirgendwo Fuß fassen lässt.
 
ICh habe soviel über mich selbst gelernt, soviel seitdem ich weggezogen bin, seitdem ich hier bin. Doch erst jetzt erkenne ich, dass mein Hiersein vielelicht nur dazu dient herauszufinden was ich will, wohin ich gehen möchte, was der richtige Weg ist.

Ist es ein Leben voller Liebe, ein Leben wo ich umsorgt werde, beschützt, geliebt und voller Beständigheit.
 
Oder ist es das Leben das ruft und sagt "Folge mir, ich verspreche dir kein Glück, keine Liebe und keine Reichtümer. Aber vielelicht ein Stück Antwort auf deine Suche und den Fragen dazu." 
 
Es gibt zwei Dinge die ich im Leben meher als alles andere Fürchte.
 
Reue und Einsamkeit. Nichts macht mir mehr Angst, nichts lässt mich so sehr in Apathie, Depression und Schmerz verfallen wie diese zwei Dinge.
 
Ich will nciht bereuen müssen am Ende des Weges und ich will nciht einsam sein wenn der Weg endet. Aber vielelicht ist mir beides nciht vergönnt, zumindest nciht beides zusammen. 
 
Die Entscheidungen die wir fällen müssen, die Wege die wir wählen, die Wahl die wir akzeptieren...
 
Die Angst hinter jedem Atemzug und jeder Atemzug der uns weiterbringt, alles verbunden. 
 
Ich sehe... so viel auf meinem Weg, so vieles dass andere einfach ignoerieren. Und es ist unglaublich schön und erschreckend zugleich. 
 
Ich kann meinen Platz nciht finden. Hab keinen Halt. Es-
 
Ich bin DA.

28.9.08 20:38, kommentieren

Losing my Ground

I feel like losing my Ground, like floating in the Wasteness of Nothing and i can't do a damn thing about it.

Seit drei Tagen bin ich nun in Stockholm, wohne hier und fühle mich...seltsam leer. Die Stadt ist so riesig, so groß, so erschlagend. Ich fühle mich so verloren hier und gleichzeitig so frei und haltlos. Dann wiederrum ist es so wie es immer war.

Ich habe nie festen Grund unter meinen Füßen, das ständige Umziehen, neue Menschen, Städte, Länder, alles fliegt an mir vorbei, alles zieht ohne Pause weiter und ich bleibe stehen um alles hinaus zu schreien.

Der Wind nimmt mich mit, macht mit mir was er will, ich verliere mich in ihm und bin überall und nirgends zugleich. Es ist was ich will, es ist was ich liebe, es ist was ich hasse. Wo bin ich in all dem? Was hält mich noch zusammen?

Meine Uni fängt in nicht ganz drei Wochen an, ich bin absolut begeistert und zugleich zu Tode erschrocken davor. Kontakt mit Menschen die ich nicht kenne, die eine Seite schreit vor Freude, die andere will am liebsten fliehen. Diese Dualität meiner Persönlichkeit, diese zwei so verschiednen Menschen in mir reißen mich auseinander, kämpfen um Herrschaft in meinem kopf und beides ist so..verlockend.

Meine Eltern nennen mich ein Kind Gottes, ein Glückskind, ein Kind ohne Sorgen. Sie mögen Recht haben, egal was ich anfasse, was ich tue, wohin ich gehe, es kommt immer gut heraus, hat positive Effekte, lässt mich höher hinaufsteigen als andere Menschen. Ich bin auf dem Weg hinauf, folge den Spuren der Sonne und frage mich wann dieser Weg endlich endet.

Ich bin stark, ich bin unsicher, ich bin selbstbewusst, ich bin ein Schatten, ich bin eine Persönlickeit mit Austrahlung, ich bin der Hintergrund. Wer bin ich? Ich weiß es manchmal selber nicht.

Warum nur? Warum kann ich nicht einen Weg wählen der ein Ziel hat, ihm folgen und meine Balance finden? Warum muss ich unruhig, unstetig und stets auf der Suche sein? Mit diesem unstillbarem Hunger in mir.

Verflucht sei es!  Und wie ich es brauche...

1 Kommentar 8.8.08 16:07, kommentieren

Sehnsucht ist der Weg der uns hält

Die Nacht scheint gefroren, fest in ihrer Zeit, fest in dem Nichts das passiert, obwohl es sollte. Die Musik lullt mich ein in eine Trance aus Angst, Hoffnung, aus Ungewissheit, aus...Sehnsucht.

Sehnsucht.

Die Schwester von Einsamkeit, das grausame Paar aller die wissen worüber ich schreibe, die wissen, was Sehnsucht aus uns macht. Sklaven ihrer sind wir, die wir unstetig und unaufhörlich ihr folgen, sie hassen, sie lieben, schreien und nicht wissen warum.

Es kommt der Moment wo wir stehenbleiben, wo wir die Augen öffnen und alle Blindheit in einem Moment der absoluten Klarheit von uns weicht und wir mit Horror im Herzen feststellen:

Es gibt kein Ziel. Kein Ende. Nur den Weg dahin, der Weg der alles versüßt, alles erträglich macht.

Wir reden uns ein Ortswechsel, andere Länder, neue Kulturen, fremde Menschen haben die Antwort auf den Hunger in uns, doch wir wissen es besser. Tief in uns wissen wir, es ist nicht das Ziel sondern der Weg der eine gewisse Erlösung mit sich bringt.

 Wir taumeln vorran auf diesem Weg der uns blendet und ruft und willenlose Sklaven aus unseren Herzen macht bis wir ein weiteres Mal stehen bleiben und sich uns eine noch viel grausamere Wahrheit offenbahrt.

Wir wollen nciht alleine sein, wir wollen alles sein. Die Welt um uns herum, wir wollen alles spüren, jedes bewusste Wesen spüren und eins werden, eins in allem, eins in uns.

Wir wissen dass es nicht gehen wird und so bleibt uns nur der Ausweg ohne Ende, der Weg den wir gehen, die Straße ohne Ende und ohne Ziel. Die Liebe begegnet uns auf dem Weg, wir empfangen sie mit offenen Armen und lassen ein Stück von uns da wenn wir weitergehen und sie wieder verlassen.

Erde vermag uns nicht zu halten, Menschen nicht, Gesten und Tränen erst Recht nicht. Wir sind einsam.

Wir folgen dem Hunger in uns, akzeptieren das stille Brennen in unserer Seele, die bittere Wahrheit in unserem Sein.

Es ist der Weg der unsere Schmerzen lindert und uns die Kraft gibt weiter zu machen. Nicht aufzugeben.

Nicht die Hoffnung zu verlieren.

Sehnsucht ist eine Krankheit, Fernweh und Einsamkeit die Nebenwirkungen.

Ich höre hinaus in die Nacht, höre auf ihr leises Flüstern das lockt, das lächelt, das weiß: Ich komme. Immer. Und immer. 

1 Kommentar 3.8.08 05:11, kommentieren